Apiktogrammismus…

…, das bildliche Pendant zum Analphabetismus!
Ein Piktogramm ist gemäss Wikipedia eine „…einfache bildliche Darstellung in öffentlichen Gebäuden, die als Hinweisschild dient und die jeder versteht.“
Denkste!
Wenn zum Beispiel auf einem speziell grossen Parkplatz in der Migros-Tiefgarage das Symbol für einen Rollstuhl prangt, dann denkt die Fahrerin höchstens: „Komisches Auto…!“ bevor sie ihren SUV darauf stellt. Dass sie dann beim Aussteigen einen staunenden Zuschauer mit dem bekannten „Wolltest Du etwas sagen?“-Provokationsblick anschaut, ist dann eigentlich nur noch das Sahnehäubchen hirnloser Dekadenz. Behindert halt… Nun, jetzt verstehe ich auch den Parkplatz!
Ein anderes Mal stehe ich mit meinem Smart in der Migros-Tiefgarage (schon wieder…) und schaue ganz fasziniert den Bemühungen einer weiteren SUV-Fahrerin (warum erstaunt mich das jetzt nicht…) zu, wie sie ihr zugegebenermassen etwas unhandliches Gefährt mit (gezählten) sechs Anläufen in einen Parkplatz würgt, auf dem unübersehbar das Piktogramm für einen bekannten Kleinwagen prangt.
Ich stelle meinen Smart dann gegenüber auf einen normalen Parkplatz… 😉

3. Juliwoche 2017

Das ist der Merkurplatz, oder so… 😐
Gut…, ja…, als an der Gemeindeversammlung, an der dieser Gestaltungsplan bewilligt wurde, von einer Piazza die Rede war, stellten sich alle Anwesenden einen Platz mit Bänklein unter schattigen Bäumen vor, einen Treffpunkt halt.
Das zeigt einmal mehr, dass die Vorstellungen meistens sehr viel schöner sind als die Realität. 🙁

1. Juliwoche 2017

Die Ueberschrift und der Text im Bild machen aus dem Seewadel ein Oxymoron.
Oder wie ist es möglich, dass der bisherige Bau durch den Neubau ersetzt wird und die Bewohner trotzdem nur einmal umziehen müssen…?
Ein Schelm, der Böses dabei denkt! 😉

Oxymoron, gemäss wikipwedia eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei gegensätzlichen, einander widersprechenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen gebildet wird.

4. Juniwoche 2017

…vorausgesetzt, die Mehrheit nimmt auch daran teil!

Affoltern am Albis ist offenbar eine Oligarchie, d.h. eine Herrschaft von wenigen.
Eine Beteiligung von gut 0.8 Prozent der Stimmberechtigten an unserer Gemeindeversammlung ist doch eine Herrschaft von wenigen, oder?

3. Juniwoche 2017

Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll angeblich auf ein Gedicht eines gewissen Ludwig Renn zurück gehen „Der Kampf um das eierlegende Wollschwein“. Dort endete die Allzweckwaffe unrühmlich so: „… und er schuf ein Huhn, das mähte, und ein Schwein, das morgens krähte, doch die Eier waren braun, schlecht zu riechen und zu schaun“.

Bei allen Visionen, wie und was ein Ersatz des Alters- und Pflegeheimes „Haus zum Seewadel“ zu sein hätte, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, sich immer mal wieder den Schluss dieses Gedichtes vor Augen zu halten…

Sollte uns das nicht gelingen, wird auf den Trümmern des zusammengebrochenen Hauses zum Seewadel der ewige Schnee liegen, bevor ein adäquater Ersatz steht.

1. Juniwoche 2017

Im Juni 2017 hätte in Affoltern am Albis die Ausstellung „ArtGarden“ stattfinden sollen. Doch trotz grosser Bemühungen des Organisators und des Gemeinderates kam die Ausstellung nicht zustande.
Wieso? Zuwenig interessierte Gartenbaubetriebe! Mindestens zehn Aussteller wären notwendig gewesen, fünf Anmeldungen hatten wir – darunter die grössten Betriebe des Säuliamtes.
Die Ausstellung hätte drei Wochen gedauert, mitten im Zentrum von Affoltern am Albis. Der Werbe-Effekt für die Aussteller wäre enorm gewesen, eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich den potentiellen Kunden zu präsentieren.
Wieso hatten wohl die grössten Betriebe ein starkes Interesse an der Ausstellung? Wieso zählen sie wohl zu den grössten Betrieben?
Sich beklagen ist einfach – sich engagieren unbequem!

Das Bild stammt von der diesjährigen „ArtGarden“ in Wil/SG, wo die Austellung einmal mehr ein voller Erfolg war!

4. Maiwoche 2017

Super!

Gottseidank sind auf dem Bild die potthässlichen Windräder nicht zu sehen, die die Aussicht aus dem Fenster verschandeln, da sie viel zu nahe am Wohngebiet gebaut wurden…
Nicht zu reden von den ständigen Stromausfällen, da die veralteten Netze mit den Schwankungen nicht zurechtkommen…
Und gottseidank kann jetzt noch jahrelang der alte Schrott verkauft werden, bevor man sich endlich auf innovative Alternativenergie konzentrieren kann.
Ach ja, bevor ich es vergesse, der gläserne Bürger wird noch durchschaubarer dank der nun gesetzlich vorschreibbaren Smartmeters und weiterer (Strom-)Kontrollgeräte, dank denen jeder Haushalt bis ins Kleinste analysiert werden kann in Sachen Stromverbrauch…, wann er kocht, wann er wäscht, wann er TV schaut, wann er den Closomaten benützt…
Und das alles dank vieler Menschen, die sonst nicht laut genug über Daten- und Persönlichkeitsschutz lamentieren können…

Toll!