3. Juniwoche 2017

Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll angeblich auf ein Gedicht eines gewissen Ludwig Renn zurück gehen „Der Kampf um das eierlegende Wollschwein“. Dort endete die Allzweckwaffe unrühmlich so: „… und er schuf ein Huhn, das mähte, und ein Schwein, das morgens krähte, doch die Eier waren braun, schlecht zu riechen und zu schaun“.

Bei allen Visionen, wie und was ein Ersatz des Alters- und Pflegeheimes „Haus zum Seewadel“ zu sein hätte, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, sich immer mal wieder den Schluss dieses Gedichtes vor Augen zu halten…

Sollte uns das nicht gelingen, wird auf den Trümmern des zusammengebrochenen Hauses zum Seewadel der ewige Schnee liegen, bevor ein adäquater Ersatz steht.

1. Juniwoche 2017

Im Juni 2017 hätte in Affoltern am Albis die Ausstellung „ArtGarden“ stattfinden sollen. Doch trotz grosser Bemühungen des Organisators und des Gemeinderates kam die Ausstellung nicht zustande.
Wieso? Zuwenig interessierte Gartenbaubetriebe! Mindestens zehn Aussteller wären notwendig gewesen, fünf Anmeldungen hatten wir – darunter die grössten Betriebe des Säuliamtes.
Die Ausstellung hätte drei Wochen gedauert, mitten im Zentrum von Affoltern am Albis. Der Werbe-Effekt für die Aussteller wäre enorm gewesen, eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich den potentiellen Kunden zu präsentieren.
Wieso hatten wohl die grössten Betriebe ein starkes Interesse an der Ausstellung? Wieso zählen sie wohl zu den grössten Betrieben?
Sich beklagen ist einfach – sich engagieren unbequem!

Das Bild stammt von der diesjährigen „ArtGarden“ in Wil/SG, wo die Austellung einmal mehr ein voller Erfolg war!

4. Maiwoche 2017

Super!

Gottseidank sind auf dem Bild die potthässlichen Windräder nicht zu sehen, die die Aussicht aus dem Fenster verschandeln, da sie viel zu nahe am Wohngebiet gebaut wurden…
Nicht zu reden von den ständigen Stromausfällen, da die veralteten Netze mit den Schwankungen nicht zurechtkommen…
Und gottseidank kann jetzt noch jahrelang der alte Schrott verkauft werden, bevor man sich endlich auf innovative Alternativenergie konzentrieren kann.
Ach ja, bevor ich es vergesse, der gläserne Bürger wird noch durchschaubarer dank der nun gesetzlich vorschreibbaren Smartmeters und weiterer (Strom-)Kontrollgeräte, dank denen jeder Haushalt bis ins Kleinste analysiert werden kann in Sachen Stromverbrauch…, wann er kocht, wann er wäscht, wann er TV schaut, wann er den Closomaten benützt…
Und das alles dank vieler Menschen, die sonst nicht laut genug über Daten- und Persönlichkeitsschutz lamentieren können…

Toll!

3. Maiwoche 2017

Alles nützt nichts, wenn der Verstand nicht eingesetzt wird. Zum Beispiel beim aufmerksamen Studium der Abstimmungsbroschüre… (ich weiss, das ist jetzt wirklich viel verlangt)!
Gerne zitiere ich hier auch Prof. Martin Janssens Schlusswort aus seinem Artikel:

„Noch ein Letztes: Die Energiestrategie verstösst gegen fast alle Prinzipien der Schweiz: Sie entmündigt den Bürger, sie fördert grosse Unternehmungen zulasten der kleinen, sie beschädigt die Autonomie der Kantone, sie verstärkt die Energieabhängigkeit der Schweiz, sie behindert die Energieforschung, sie verschandelt die Landschaft. Wenn sich der Bundesrat erdreistet, diesen als «Energiestrategie 2050» verkleideten Raubzug aufs Portemonnaie des Bürgers als «sicher, sauber, schweizerisch» zu bezeichnen, sollte das Grund genug sein, misstrauisch zu werden und die Energiestrategie in einem tiefen, tiefen Speichersee zu versenken, von wo sie nie mehr auftauchen wird.“

Der ganze Beitrag (lesenswert, auch mit Verstand…) ist HIER nachzulesen 🙂

 

2. Aprilwoche 2017

Dürrenmatts Zitat hat noch nichts an Aktualität eingebüsst – die Welt ist explosiver als je zuvor!

Wieso nur kam mir dieses Zitat am Freitagabend in den Sinn, an einer Veranstaltung, an der die Gemeinderäte des Bezirks über die Möglichkeiten einer Trennung von Spital und Langzeitpflege informiert wurden?

Vielleicht weil das Spital auch eine Tankstelle ohne Rauchverbot ist, die Tanksäulen aber undicht sind?