2. Septemberwoche 2017

Heimat, Deine Sterne…., ähhh…, Zigaretten! 🙂

oder

Vom schwierigen Umgang einer sympathischen, ländlichen Kleinstadt mit allerlei modischen Zeiterscheinungen… 😉

Aber wie heisst es so schön:
Je mehr Ecken und Kanten ein Diamant hat, desto mehr funkelt er!

Ich kann mir jedoch vorstellen, dass die Strahlkraft von Affoltern am Albis nichts einbüssen würde, wenn einige dieser Ecken und Kanten noch etwas abgeschliffen werden! Im Gegenteil!

4. Augustwoche 2014

AKPDas haben sich wahrscheinlich auch die Mitglieder von AKPAAA (Alternatives Kultur-Programm Affoltern am Albis) gedacht und eine ihrem Niveau entsprechende Kunstinstallation produziert!

Neuinstallation an jedem einigermassen trockenen Wochenende mit einer dem hochstehenden Ritual angepassten Lärmentwicklung.

Besichtigungen jeden Samstag- und Sonntagmorgen hinter dem Bahnhof Richtung Schwandenstrasse. Eintritt frei und auf eigenes Risiko. Vor Verletzungen durch herumliegende Glasscherben wird gewarnt!

Schämer (2)

An der Kreuzung Schwandenstrasse/Fulenbachstrasse – ja, das ist schon richtig auf dem Land – steht am Waldrand eine Bank. Diese Bank wird rege benutzt, da von ihr aus ein wunderschöner Blick ins Land möglich ist. Jung und Alt ist auf dieser Bank anzutreffen. Und manchmal wird sie auch zur Bibliotheksbank. Dann steht eine Plastikbox mit Büchern zum Stöbern dort. Ganz viele Menschen freuen sich über diesen wunderbaren Platz.

Ganz viele Menschen? Nein – es gibt da eine kleine Anzahl junge, Wodka und Energy-Drinks saufende Existenzen (auch bekannt unter dem Namen „Alternatives KulturProgramm Affoltern Am Albis – AKPAAA), die es sich bei warmem Wetter Wochenende für Wochenende mit Erfolg zur Aufgabe machen, aus diesem schönen Platz eine Sondermülldeponie zu machen.

Da liegen dann Essensreste, Zigarettenpackungen, mehrere Dutzend Zigaretten-Stummel, leere Alu-Dosen, Flaschen und Becher und mit schöner Regelmässigkeit auf dem Weg davor zerbrochene Bier- und Wodkaflaschen.

Jetzt ist das Resultat dieser dauernden Gehirnerweichung sichtbar. Am Pfingstwochenende wussten diese leeren Köpfe nichts Besseres zu tun, als die Bank mit Dichtungsschaum zu verzieren. Das Zeug wird ziemlich hart und ist kaum mehr weg zu kriegen. Jetzt schaut es so aus:

IMG_0330_kleinIMG_0331_kleinSitzen auf der Bank ist jetzt unmöglich! Das zeigt halt auch, dass Alkohol mit der Zeit  das Gehirn zersetzt, weil sich die Helden mit dieser Tat ihre eigene Sitzgelegenheit nehmen!

Wahrscheinlich werden sie in Zukunft auf der Lehne sitzen und ihre Orgien abhalten. Das können die vielen älteren Menschen nicht, die diese Bank bis jetzt rege benutzten…!

Toll – und die Dosen mit dem Dichtungsschaum haben sie kaum im Laden gekauft…