1. Augustwoche 2018

Und wer – frei nach Gustav Heinemann – mit dem Zeigefinger allgemeiner Vorwürfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter oder Drahtzieher zeigt, sollte daran denken, daß in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zurückweisen. Nicht wahr, lieber Ruedi? 😉

4. Aprilwoche 2018

Schon interessant, wer da im Anzeiger über offene Kommunikation spricht… 😉
Aber eben, er kennt die Tatsachen!
Und im übrigen würde ich es als Kompliment empfinden, dass ich als Gemeinderat einer hochverschuldeten Gemeinde als Rappenspalter bezeichnet werde, wenn die Bemerkung aus kompetentem Munde käme (siehe auch offene Kommunikation). 🙂

1. Aprilwoche 2018

In der Politik ist es wie im Fussball – hinter jeder Ecke lauert ein selbsternannter Experte, der es auf jeden Fall besser weiss. Diesen Eindruck erhalte ich jeweils auf den Leserbriefseiten des Affolter Anzeigers.

Das erinnert mich an Mani Matter, den unvergesslichen Schweizer Chansonnier:
«‹Die machen ja doch, was sie wollen.› Dieser Satz zeigt deutlich ein falsches Ideal [der Demokratie]; es geht nämlich davon aus, dass ‹die› (das heisst: die da oben) machen sollten, was wir wollen. Aber das ist ja gar nicht durchführbar. Wir wollen ja nicht alle dasselbe.»

Und genau deshalb ist es wichtig, dass Alle stimmen und wählen. Dann wissen wir immerhin, was die Meisten wollen!

Ausgewogen…? :-)

Ich glaube fast, unsere anti-bürgerlichen Parteien sollten sich einmal mit Konrad Duden unterhalten, was unter „ausgewogen“ gemeinhin verstanden werden könnte…
Ein Wahlzettel, auf dem für sieben Stadtratssitze ausser vier Linken nichts zu finden ist, scheint mir den Begriff „ausgewogen“ ziemlich ad absurdum zu führen. 🙂
Aber immerhin dient es als gutes Beispiel, wie man es auch machen könnte! 😉