Widerstand?

Es ist – so habe ich den Eindruck – hinlänglich bekannt, dass ich mit Vielem nicht einverstanden bin. Mit unserem Bundesrat zum Beispiel, oder mit den Massnahmen während der «Pandemie», oder mit unseren Bundespolitikern, die ihre Aufgabe der Volksvertretung nicht wahrnehmen, mit der unsäglichen Gesetzesflut aus Bern, mit der Desinformation der Stimmbürger in den Stimmunterlagen und in den Medien, mit der Missachtung von Stimmresultaten – bestes Beispiel ist die Masseneinwanderungsinitiative -, mit der Bevormundung der Bevölkerung, … Die Aufzählung kann beliebig lange fortgeführt werden.

Immer wieder höre ich von Stimmberechtigten, dass sie an Abstimmungen und Wahlen nicht mehr teilnehmen würden. Man würde ja sowieso verarscht und es mache gar keinen Sinn, seine Meinung zu äussern. Und wenn ich mir die Stimmbeteiligungen anschaue, scheint es sehr viele Stimmberechtigte zu geben, die so denken.

Das ist jedoch ein fataler Trugschluss! Je mehr Zweifler sich ihrer Stimme enthalten, desto grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Abstimmung oder den Wahlen genau das resultiert, das sie eigentlich nicht möchten. Und das nehmen sie dann wieder als Begründung für ihre Verweigerung! Es nützt ja doch nichts, also mache ich bei diesem System gar nicht mehr mit… Das klassische Perpetuum mobile der Verlierer!

Ich bin überzeugt, dass sehr viele Stimm- und Wahlresultate anders ausgefallen wären, hätten sich all diese Abstinenten überwunden und hätten ihre Meinung mit Hilfe ihrer Stimme kundgetan.

Immer wieder höre ich auch die Aussage «Merkst Du das denn nicht, es heisst doch klar, ich gebe meine Stimme ab» im Sinne von «dann habe ich nichts mehr zu sagen». Das ist das deutlichste Nicht-Argument, das es gibt. Das Gegenteil ist der Fall, nämlich «Ich rede mit!»

Dieses Mitreden setzt jedoch voraus, dass man die Komfortzone verlässt und sich die Mühe macht, sich zu informieren. Eine Vorlage zu lesen, sich Gedanken dazu zu machen, eventuell im Internet nach Beiträgen zum Thema oder zu den zu wählenden Personen zu suchen – klar, das kostet Zeit. Es führt jedoch dazu, dass man qualifiziert mitreden kann. Und dass man Einfluss nimmt!

Es ist wie in den meisten fernöstlichen Kampfsportarten, wo die (Angriffs)Energie des Gegners dazu genutzt wird, ihn zu Fall zu bringen. Auch das System Schweiz bietet ganz viel Energie, die genutzt werden kann, ja, genutzt werden muss. Diese Energie aufnehmen und in die gewünschte Richtung zu lenken heisst, sich zu informieren und mitzureden. Ansonsten geht es uns wie im Kampfsport, wir bleiben bewegungslos stehen und werden von der Energie des Angreifers niedergeworfen!

Seine Stimme zu verweigern bedeutet nicht Widerstand, sondern Stärkung des Gegners!

Möchtest Du aktiv dabei sein und die Energie des Systems Schweiz für eine positive Entwicklung nutzen? Ja? Dann mache mit bei Aufrecht Schweiz!

Informationen erhältst Du unter aufrecht-schweiz.ch oder unter aufrecht-zuerich.ch im Internet. Oder mit einer Nachricht an hermann@bruetsch-affoltere.ch

2 Gedanken zu „Widerstand?

  1. Gerade in der aktuellen Situation sind alle, die ein, zu einem Wahlverein pervertierten, Politsystem mit Pöstelivergabe zu recht kritisieren, ihre Stimme nicht nur erheben, sondern diese der neuen politischen Bewegung „Aufrecht Schweiz“ anvertrauen.
    Wir sind der Souverän! Die Re-GIER-ung und deren Helfershelfer müssen abdanken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.