4. Aprilwoche 2018

Schon interessant, wer da im Anzeiger über offene Kommunikation spricht… 😉
Aber eben, er kennt die Tatsachen!
Und im übrigen würde ich es als Kompliment empfinden, dass ich als Gemeinderat einer hochverschuldeten Gemeinde als Rappenspalter bezeichnet werde, wenn die Bemerkung aus kompetentem Munde käme (siehe auch offene Kommunikation). 🙂

3. Septemberwoche 2017

Mark Twain kannte den „Tatsachen“-Journalisten aus Zwillikon nicht, der verdreht auch, was er nicht kennt!

Uebrigens…,
…ich wüsste es, wenn der Gemeinderat Affoltern am Albis nicht funktionieren würde 🙂 🙂
…ich wüsste es auch, wenn ich als Gemeinderat psychologische Beratung in Anspruch nehmen würde 🙂 🙂 🙂

1. Aprilwoche 2017

Heute ist wieder einmal einer dieser Tage, an dem das Frühstück mit Nachdruck drauf drängt, mir nochmals durch den Kopf zu gehen… Mit andern Worten: Ich könnte kotzen!
Da finde ich doch heute Morgen in  meiner Mailbox eine Nachricht mit dem Titel „Lieber Herr Brütsch, holen Sie sich den Tiefgang für …“
Weiter unten heisst es „Schnuppern Sie jetzt 5 Wochen den täglichen Tiefgang“!

Die Werbung stammt vom „Tages Anzeiger“, der Zeitung, dessen Journalist und Redaktor Martin Sturzenegger den Tiefgang der Zeitung mit einer Hommage an den  Zeitungsmacher und politischen Journalisten Hans Roggwiler, den Herausgeber des „Durchblick“ demonstriert.

Offenbar färben Roggwilers Eigenschaften und Stärken, vornehmlich die des schlampigen oder gänzlich unterlassenen Recherchierens, umgehend auf dessen Kollegen aus der Zunft der Schreiberlinge ab.

Anders kann ich es mir nicht erklären, wie dieser Artikel im „Tages Anzeiger“ erscheinen konnte. Nur schon die Bezeichnung „Wutbürger“* für einen mit Halb- und überhaupt-nicht-Wahheiten um sich schmeissenden, Gift spritzenden und pathologisch Unruhe stiftenden Schreiberlings aus der Provinz ist ein Missgriff erster Güte.

Dass dieser Schreiberling seine Enttäuschung über bestimmte (nicht immer politische) Entscheidungen heftig protestierend öffentlich kund tut und sich dabei nur halb oder gar nicht der Wahrheit bedient, ist in der Zwischenzeit auch ohne des „Tages Anzeiger“s Hilfe im ganzen Säuliamt bekannt. Leider habe ich ihn und seine Anhängerschaft noch nie öffentlich demonstrieren sehen. Ausser er sieht seine Vorliebe, sein Auto im Parkverbot oder auf für Mobility-Fahrzeuge reservierten Parkplätzen abzustellen für eine öffentliche Demonstration als ausreichend an…

Vielleicht hält er sich ja auch für einen politischen Journalisten, weil er alles besser könnte – zumindest weiss er alles besser -, aber äusserst grossmütig auf die Kandidatur für ein politisches Amt verzichtet. Vielleicht wäre er eben doch gerne Teil der von ihm so geschmähten politischen Klasse…

Dass Schamlosigkeit einer seiner hervorstechendsten Charaktereigenschaften ist, zeigt sich daran, dass er ungehemmt die Leserschaft seines Printproduktes direkt und indirekt für dumm erklärt, sich aber gleichzeitig nicht scheut, diesen Dummen Spenden abschwatzen zu wollen für die weitere Verbreitung seiner medialen Schlammspritzerei.

Na ja, jeder nach seinem eigenen Gusto!

Aber dass sich die Tiefgang-Zeitung „Tages Anzeiger“ nicht zu schade ist, diesem Herrn bei der Publizierung seiner charakterlichen Mängel noch behilflich zu sein, das ist bedauerlich! Und hat bei mir zur umgehenden Löschung der Werbung für ebendiese Zeitung geführt.

* Definition Wutbürger gemäss Duden: „aus Enttäuschung über bestimmte politische Entscheidungen sehr heftig öffentlich protestierender und demonstrierender Bürger

3. Februarwoche 2017

Das geht natürlich nicht, weil dann der „Durchblick“ vielleicht leer wäre…

Also, hier ein paar Beispiele!

Auf Seite drei der aktuellen Ausgabe schreibt der Autor „Ich stelle mich nie in den Mittelpunkt und zelebriere keine Show.“
Auf Seite 13 (sic!) zelebriert sich der gleiche Autor auf einer Halbseite, u.a. mit den Worten in einer Bildlegende „Da steht er – der Teufel, der so viele verärgert.“
Ja, was jetzt – zelebrieren oder nicht?

Auf Seite vier schreibt der Autor „Habe einige dieser Liegenschaften und einen Teil des Geschäftes nun verkauft und verfüge über Bargeld, das als guter Rückhalt bezeichnet werden kann und für die Herausgabe des „Durchblick“ verbraten wird, sofern nicht genügend Spenden kommen. Es wird vermutlich reichen bis zu meinem Ableben im Jahre 2039.“
Auf der letzten Seite druckt er einen Spendenaufruf „Der nächste „Durchblick“ geht in Produktion, wenn 15 000 Franken in unserem Konto sind.“
Ja, was jetzt – genug Geld oder nicht?

Gut, konsistent ist das alles nicht, aber immerhin füllt man so eine „Zeitung“! 😉

1. Februarwoche 2017

Mit Durchblick und Einblick scheint es sich auf den ersten Blick ähnlich zu verhalten. Auf den zweiten Blick ist jedoch festzustellen, dass mit steigendem Einblick auch der Durchblick steigt.
Fazit: Klemmt es mit dem Einblick, ist es mit dem Duchblick auch nicht weit her.

P.S.
Dass unter der Durchblick-Definition noch Werbung für einen IQ-Test gemacht wird, ist Ironie des Browsers… 😉