3. Juliwoche 2017

Das ist der Merkurplatz, oder so… 😐
Gut…, ja…, als an der Gemeindeversammlung, an der dieser Gestaltungsplan bewilligt wurde, von einer Piazza die Rede war, stellten sich alle Anwesenden einen Platz mit Bänklein unter schattigen Bäumen vor, einen Treffpunkt halt.
Das zeigt einmal mehr, dass die Vorstellungen meistens sehr viel schöner sind als die Realität. 🙁

3. Juniwoche 2017

Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll angeblich auf ein Gedicht eines gewissen Ludwig Renn zurück gehen „Der Kampf um das eierlegende Wollschwein“. Dort endete die Allzweckwaffe unrühmlich so: „… und er schuf ein Huhn, das mähte, und ein Schwein, das morgens krähte, doch die Eier waren braun, schlecht zu riechen und zu schaun“.

Bei allen Visionen, wie und was ein Ersatz des Alters- und Pflegeheimes „Haus zum Seewadel“ zu sein hätte, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, sich immer mal wieder den Schluss dieses Gedichtes vor Augen zu halten…

Sollte uns das nicht gelingen, wird auf den Trümmern des zusammengebrochenen Hauses zum Seewadel der ewige Schnee liegen, bevor ein adäquater Ersatz steht.

1. Juniwoche 2017

Im Juni 2017 hätte in Affoltern am Albis die Ausstellung „ArtGarden“ stattfinden sollen. Doch trotz grosser Bemühungen des Organisators und des Gemeinderates kam die Ausstellung nicht zustande.
Wieso? Zuwenig interessierte Gartenbaubetriebe! Mindestens zehn Aussteller wären notwendig gewesen, fünf Anmeldungen hatten wir – darunter die grössten Betriebe des Säuliamtes.
Die Ausstellung hätte drei Wochen gedauert, mitten im Zentrum von Affoltern am Albis. Der Werbe-Effekt für die Aussteller wäre enorm gewesen, eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich den potentiellen Kunden zu präsentieren.
Wieso hatten wohl die grössten Betriebe ein starkes Interesse an der Ausstellung? Wieso zählen sie wohl zu den grössten Betrieben?
Sich beklagen ist einfach – sich engagieren unbequem!

Das Bild stammt von der diesjährigen „ArtGarden“ in Wil/SG, wo die Austellung einmal mehr ein voller Erfolg war!

4. Maiwoche 2017

Super!

Gottseidank sind auf dem Bild die potthässlichen Windräder nicht zu sehen, die die Aussicht aus dem Fenster verschandeln, da sie viel zu nahe am Wohngebiet gebaut wurden…
Nicht zu reden von den ständigen Stromausfällen, da die veralteten Netze mit den Schwankungen nicht zurechtkommen…
Und gottseidank kann jetzt noch jahrelang der alte Schrott verkauft werden, bevor man sich endlich auf innovative Alternativenergie konzentrieren kann.
Ach ja, bevor ich es vergesse, der gläserne Bürger wird noch durchschaubarer dank der nun gesetzlich vorschreibbaren Smartmeters und weiterer (Strom-)Kontrollgeräte, dank denen jeder Haushalt bis ins Kleinste analysiert werden kann in Sachen Stromverbrauch…, wann er kocht, wann er wäscht, wann er TV schaut, wann er den Closomaten benützt…
Und das alles dank vieler Menschen, die sonst nicht laut genug über Daten- und Persönlichkeitsschutz lamentieren können…

Toll!

3. Februarwoche 2017

Das geht natürlich nicht, weil dann der „Durchblick“ vielleicht leer wäre…

Also, hier ein paar Beispiele!

Auf Seite drei der aktuellen Ausgabe schreibt der Autor „Ich stelle mich nie in den Mittelpunkt und zelebriere keine Show.“
Auf Seite 13 (sic!) zelebriert sich der gleiche Autor auf einer Halbseite, u.a. mit den Worten in einer Bildlegende „Da steht er – der Teufel, der so viele verärgert.“
Ja, was jetzt – zelebrieren oder nicht?

Auf Seite vier schreibt der Autor „Habe einige dieser Liegenschaften und einen Teil des Geschäftes nun verkauft und verfüge über Bargeld, das als guter Rückhalt bezeichnet werden kann und für die Herausgabe des „Durchblick“ verbraten wird, sofern nicht genügend Spenden kommen. Es wird vermutlich reichen bis zu meinem Ableben im Jahre 2039.“
Auf der letzten Seite druckt er einen Spendenaufruf „Der nächste „Durchblick“ geht in Produktion, wenn 15 000 Franken in unserem Konto sind.“
Ja, was jetzt – genug Geld oder nicht?

Gut, konsistent ist das alles nicht, aber immerhin füllt man so eine „Zeitung“! 😉

1. Februarwoche 2017

Mit Durchblick und Einblick scheint es sich auf den ersten Blick ähnlich zu verhalten. Auf den zweiten Blick ist jedoch festzustellen, dass mit steigendem Einblick auch der Durchblick steigt.
Fazit: Klemmt es mit dem Einblick, ist es mit dem Duchblick auch nicht weit her.

P.S.
Dass unter der Durchblick-Definition noch Werbung für einen IQ-Test gemacht wird, ist Ironie des Browsers… 😉