1. Dezemberwoche 2018

Chlausmärt II

Im Affoltemer Anzeiger war bei der Berichterstattung zum Chlausmärt folgender Satz zu lesen:

Die Vielfalt der Marktstände an der oberen Bahnhofstrasse bewies auch die Anwesenheit aller massgebenden politischen Parteien.

Das Wort „massgebend“ stimmte mich etwas nachdenklich… Bei meinem Bummel durch den Chlausmärt sah ich die EVP, die EDU, die SP, die Grünliberalen, die SVP.
Kann es sein, dass ausgerechnet die Partei von Alt-Bundesrat Burkhalter die von ihm geäusserte, alte Weisheit einfach ignoriert? Oder ist sie nicht mehr massgebend?

Spitex

Auch bei diesem Thema trifft wohl Didier Burkhalters Aussage durchaus zu!

4. Aprilwoche 2018

Schon interessant, wer da im Anzeiger über offene Kommunikation spricht… 😉
Aber eben, er kennt die Tatsachen!
Und im übrigen würde ich es als Kompliment empfinden, dass ich als Gemeinderat einer hochverschuldeten Gemeinde als Rappenspalter bezeichnet werde, wenn die Bemerkung aus kompetentem Munde käme (siehe auch offene Kommunikation). 🙂

1. Aprilwoche 2018

In der Politik ist es wie im Fussball – hinter jeder Ecke lauert ein selbsternannter Experte, der es auf jeden Fall besser weiss. Diesen Eindruck erhalte ich jeweils auf den Leserbriefseiten des Affolter Anzeigers.

Das erinnert mich an Mani Matter, den unvergesslichen Schweizer Chansonnier:
«‹Die machen ja doch, was sie wollen.› Dieser Satz zeigt deutlich ein falsches Ideal [der Demokratie]; es geht nämlich davon aus, dass ‹die› (das heisst: die da oben) machen sollten, was wir wollen. Aber das ist ja gar nicht durchführbar. Wir wollen ja nicht alle dasselbe.»

Und genau deshalb ist es wichtig, dass Alle stimmen und wählen. Dann wissen wir immerhin, was die Meisten wollen!

3. Maiwoche 2017

Alles nützt nichts, wenn der Verstand nicht eingesetzt wird. Zum Beispiel beim aufmerksamen Studium der Abstimmungsbroschüre… (ich weiss, das ist jetzt wirklich viel verlangt)!
Gerne zitiere ich hier auch Prof. Martin Janssens Schlusswort aus seinem Artikel:

„Noch ein Letztes: Die Energiestrategie verstösst gegen fast alle Prinzipien der Schweiz: Sie entmündigt den Bürger, sie fördert grosse Unternehmungen zulasten der kleinen, sie beschädigt die Autonomie der Kantone, sie verstärkt die Energieabhängigkeit der Schweiz, sie behindert die Energieforschung, sie verschandelt die Landschaft. Wenn sich der Bundesrat erdreistet, diesen als «Energiestrategie 2050» verkleideten Raubzug aufs Portemonnaie des Bürgers als «sicher, sauber, schweizerisch» zu bezeichnen, sollte das Grund genug sein, misstrauisch zu werden und die Energiestrategie in einem tiefen, tiefen Speichersee zu versenken, von wo sie nie mehr auftauchen wird.“

Der ganze Beitrag (lesenswert, auch mit Verstand…) ist HIER nachzulesen 🙂