Spital Affoltern am Albis

Die Luft ist raus…

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Das Spital Affoltern hat die Intensivstation verlassen und liegt auf der Palliativ-Station. Aber…

Stellen Sie sich vor, Sie wären das Spital Affoltern. Ursprünglich gesund und munter. Zugegeben, nicht wirklich kräftig, aber doch recht vital. Und mit guten Ideen! Dann wurde ohne viel Fachwissen und recht planlos an Ihnen herumgedoktert. Die beste Medizin (eine rechtzeitige, sinnvolle Revision der Zweckverbands-Statuten) wurde Ihnen konsequent verweigert. Als festgestellt wurde, dass Ihnen diese Kurpfuscherei nicht bekam, verlegte man Sie allerdings nicht in die Intensivstation mit erfahrenen Aerzten. Nein, man band Ihnen wider besseren Wissens (schon damals war die Trennung Spital/Langzeitpflege ein Thema) noch einen massiven Klotz ans Bein (total überdimensioniertes Verpflegungszentrum). Dies in der nicht nachvollziehbaren Hoffnung, das würde zu Ihrer Besserung beitragen. Falsch gehofft! Danach verlegte man Sie auf die Intensivstation und füllte Sie mit einer stattlichen Anzahl teurer und sehr teurer Infusionen ab (wenig hinterfragte Investitionen, teure Berater). Irgendwann wurde die Aussichtslosigkeit dieser Bemühungen eingesehen, und Sie wurden in die Palliativ-Care-Villa verlegt. Da Sie dort jedoch nicht schnell genug starben, wurden Sie wieder zurückverlegt, entweder wieder in das Spital, ins Pflegeheim oder nach Hause. Sie zog es nach Hause, wo sie still und leise und in Würde von dieser Welt gehen wollten. Still und leise und in Würde?

Umweltschutz…?

Umweltschutz durch Ski-Lifte mit Solarstrom?


Wenn über den Skipisten der Schweiz die Sonne lacht, sollen sich nicht nur die Wintersportler freuen. Auch der Umwelt soll künftig mehr damit geholfen werden. So fordern die Grünliberalen erhöhte Subventionen für Solaranlagen in Berg- und Skigebieten. Das berichtet „20min.ch“.

Da kommt mir wieder „das Eine tun und das Andere nicht lassen“ in den Sinn. Konsequentes Weiterdenken führt zur Erkenntnis, dass die Umwelt am besten durch den Verzicht auf den Wintersport geschützt wird. Soweit möchten die Grünliberalen natürlich nicht denken. Viel lieber möchten sie Subventionen, sprich Geld vom Steuerzahler. Sie möchten ja die Umwelt durch ihr Hobby mit einem etwas weniger schlechten Gewissen belasten! Wie schräg ist das denn?

Wird ihre nächste Forderung der Betrieb von Schneekanonen mit Solarstrom sein?
Natürlich ebenfalls mit Steuergeldern…

2. Juliwoche 2018

Es war einmal eine kleine Stadt. Da taten sich die Proletarierer, die Evangelischen und die Gärtner zusammen, um die Macht zu übernehmen. Hin und wieder erhalten die drei sogar Unterstützung von den Traditionalisten, die sich vor lauter Pflege des Alten jeweils nicht über die Konsequenzen dieser unheiligen Allianz im Klaren sind. Konsequenzen in der Art, dass Altes über Alten zusammenbrechen könnte.

Nun begab es sich, dass eine grosse Mehrheit der Stimmbürger dieser kleinen Stadt befand, es solle geplant werden, dass das Alte durch etwas Neues ersetzt werde, auf dass die Alten wieder altersgerecht umsorgt werden können.

Das erbitterte die Proletarier, die Evangelischen und die Gärtner dermassen, dass sie flugs eine Veranstaltung organisierten, um kundzutun, dass allein sie im Besitze der absoluten Erkenntnis seien, wie das mit den Alten nun anzugehen sei und dass sie keinesfalls willens seien, diesen deutlichen Mehrheitsentscheid mitzutragen.

Dass einzig und allein die beiden Wörter Stimmbürger und Mehrheitsentscheid in dieser kurzen Niederschrift als Verweis dafür dienen mögen, dass die kleine Stadt in einem demokratischen Staat domiziliert sein könnte, darf durchaus zum intensiven Gebrauch des Zerebrums anregen!

Ausgewogen…? :-)

Ich glaube fast, unsere anti-bürgerlichen Parteien sollten sich einmal mit Konrad Duden unterhalten, was unter „ausgewogen“ gemeinhin verstanden werden könnte…
Ein Wahlzettel, auf dem für sieben Stadtratssitze ausser vier Linken nichts zu finden ist, scheint mir den Begriff „ausgewogen“ ziemlich ad absurdum zu führen. 🙂
Aber immerhin dient es als gutes Beispiel, wie man es auch machen könnte! 😉

Originaltext Kandidatenvorstellung im Affolter Anzeiger

Der Affolter Anzeiger nimmt nur noch Kandidatenvorstellungen mit maximal 1500 Zeichen entgegen… 😐
Das ist der ursprünglich für den Affolter Anzeiger geschriebene Originaltext:

Ich nehme diese Aufgabe gerne wahr!

Seit vier Jahren wirke ich als Immobilienvorstand von Affoltern am Albis. Die Immobilienabteilung zeichnet verantwortlich für die Liegenschaften im Finanz- und Verwaltungvermögen. Liegenschaften im Verwaltungsvermögen braucht die Gemeinde zur Erfüllung ihrer Aufgaben, wie z.B. das Gemeindehaus, den Kasinosaal oder Teile des Mehrzweckgebäudes. Wohnungen oder andere vermietete Immobilien gehören zum Finanzvermögen. Diese Liegenschaften müssen verwaltet und unterhalten werden, damit keine Investitionsstaus entstehen wie beim Schulhaus Butzen oder beim Haus zum Seewadel.

Ein weiterer Teil der Aufgaben der Immobilienabteilung ist der Erwerb von strategisch wichtigen Liegenschaften. Ein Beispiel dafür ist das Haus an der Oberen Bahnhofstrasse 9, welches wir im letzten Jahr von einer Erbengemeinschaft erwerben konnten. Die Betonung liegt auf „strategisch wichtig“. Wir wollen mit unseren Aktivitäten weder als Immobilienhändler aktiv werden, noch solche Unternehmen konkurrieren. Wir erwerben nur Liegenschaften, die für die langfristige Entwicklung von Affoltern am Albis von Bedeutung sein können.

Zu diesem Zweck entwickelten wir unsere Immobilienstrategie. Darin sind auch die oben erwähnten Grundsätze enthalten, sowie weitere für den Erhalt unseres Liegenschaftenbestandes notwendige Richtlinien. Dazu gehört auch ein Inventar aller unserer Immobilien, sowie die Aufnahme des Zustandes der Gebäude mit einem Zeitplan allfällig vorgesehener Unterhaltsarbeiten.

In den letzten vier Jahren wurde auch der Informationsanlass der Immobilienabteilung zu einer festen Institution. Immer am ersten Montag im Februar werden interessierte Affoltemerinnen und Affoltemer über die Aktivitäten der Immobilienabteilung im vergangenen Jahr sowie über die Planung für das neue Jahr informiert. Erfreulicherweise stossen diese Anlässe immer mehr auf Interesse!

Seit Mitte 2016 gehört auch das Haus zum Seewadel in den Aufgabenbereich der Immobilienabteilung. Auch wenn ich diese Aufgabe nicht gesucht habe, so macht sie mir doch immer mehr Freude. Ich lernte das Haus zum Seewadel vor einigen Jahren kennen im Rahmen meiner regelmässigen Besuche von Einwohnerinnen mit meinem ausgebildeten Therapiehund jeweils am Freitagnachmittag. Diese Besuche fielen dann leider der fehlenden Zeit zum Opfer. Umso mehr freue ich mich, im Rahmen meiner Gemeinderatstätigkeit wieder etwas für das Haus zum Seewadel tun zu dürfen!

Die gute bürgerliche Zusammenarbeit im Gemeinderat ist ein weiterer Punkt, warum ich diese Aufgabe sehr gerne wahrnehme. Eine finanziell gesunde, lebenswerte Stadt Affoltern am Albis liegt mir und allen unseren bürgerlichen Gemeinderäten sehr am Herzen. Die grossen finanziellen Belastungen, die in Form eines Neubaus des Pflegeheimes Haus zum Seewadel und in Form der Renovation des Schulhauses Butzen auf uns zukommen, erfordern eine äusserst zielgerichtete Ausgabendisziplin. Dazu leiste ich gerne meinen Beitrag, nicht zuletzt mit einer intelligenten Unterhaltsplanung unserer Immobilien und einem absolut zweckorientierten Einsatz unserer Mittel.

Ich habe weiter oben von der Stadt Affoltern am Albis geschrieben. Vor den Wahlen vor vier Jahren stellte mir eine interessierte Wählerin einige Fragen. Eine meiner Antworten lautete „…Bei all dem müssen wir uns aber vor Augen halten, dass sich Affoltern unaufhaltsam in Richtung Stadt entwickelt und deshalb viele der dörflichen Eigenschaften (mehr Ruhe, wenig Verkehr, jeder kennt jeden) auf der Strecke bleiben. Das ist zwar äusserst bedauerlich, aber eine unvermeidbare Folge der Entwicklung. Insofern ist auch unsere Toleranz gefragt…“ Zu dieser Meinung stehe ich immer noch. Wenn ich eine Entwicklung nicht aufhalten kann, dann ist es besser, sie zu adaptieren und in die Planung einzubeziehen, anstatt immer hinterher reagieren zu müssen. Nur so haben wir die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass sich Affoltern am Albis so entwickelt, dass es weiterhin eine lebenswerte Stadt für seine Einwohner bleibt! Und das war mir bereits als bisheriger Gemeinderat ein grosses Anliegen und wird es als zukünftiger Stadtrat bleiben!

Ein Stück einer Landkarte…

Vor langer Zeit fand ein Mann in einem fernen Land ein Stück einer Landkarte.
Er war sicher, es müsse sich um eine Schatzkarte handeln, und er war fest entschlossen, den Rest der Landkarte zu finden und den Schatz zu bergen.
Und er suchte und suchte und suchte… Und fand… nichts!
Doch eines Tages kam er auf die Idee, sich das eine Stück genauer anzusehen.
Und siehe da: Da war ein Hinweis drauf.
Dieser Hinweis führte ihn zu einem weiteren Stück der Karte.
Und dieses Stück enthielt einen Hinweis auf das dritte Stück.
Und so immer weiter,bis er die ganze Karte beisammen hatte.
Und es mag noch nicht einmal so wichtig sein zu wissen, dass er den Schatz auf seinem eigenen Grundstück geborgen hat.
Wichtiger ist es wohl, zu wissen, was dieser Mann gelernt hat:

Nämlich, dass man nicht immer die ganze Landkarte braucht, um loszumarschieren!