3. Juniwoche 2017

Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll angeblich auf ein Gedicht eines gewissen Ludwig Renn zurück gehen „Der Kampf um das eierlegende Wollschwein“. Dort endete die Allzweckwaffe unrühmlich so: „… und er schuf ein Huhn, das mähte, und ein Schwein, das morgens krähte, doch die Eier waren braun, schlecht zu riechen und zu schaun“.

Bei allen Visionen, wie und was ein Ersatz des Alters- und Pflegeheimes „Haus zum Seewadel“ zu sein hätte, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, sich immer mal wieder den Schluss dieses Gedichtes vor Augen zu halten…

Sollte uns das nicht gelingen, wird auf den Trümmern des zusammengebrochenen Hauses zum Seewadel der ewige Schnee liegen, bevor ein adäquater Ersatz steht.

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