4. Juniwoche 2017

…vorausgesetzt, die Mehrheit nimmt auch daran teil!

Affoltern am Albis ist offenbar eine Oligarchie, d.h. eine Herrschaft von wenigen.
Eine Beteiligung von gut 0.8 Prozent der Stimmberechtigten an unserer Gemeindeversammlung ist doch eine Herrschaft von wenigen, oder?

3. Juniwoche 2017

Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll angeblich auf ein Gedicht eines gewissen Ludwig Renn zurück gehen „Der Kampf um das eierlegende Wollschwein“. Dort endete die Allzweckwaffe unrühmlich so: „… und er schuf ein Huhn, das mähte, und ein Schwein, das morgens krähte, doch die Eier waren braun, schlecht zu riechen und zu schaun“.

Bei allen Visionen, wie und was ein Ersatz des Alters- und Pflegeheimes „Haus zum Seewadel“ zu sein hätte, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, sich immer mal wieder den Schluss dieses Gedichtes vor Augen zu halten…

Sollte uns das nicht gelingen, wird auf den Trümmern des zusammengebrochenen Hauses zum Seewadel der ewige Schnee liegen, bevor ein adäquater Ersatz steht.

1. Juniwoche 2017

Im Juni 2017 hätte in Affoltern am Albis die Ausstellung „ArtGarden“ stattfinden sollen. Doch trotz grosser Bemühungen des Organisators und des Gemeinderates kam die Ausstellung nicht zustande.
Wieso? Zuwenig interessierte Gartenbaubetriebe! Mindestens zehn Aussteller wären notwendig gewesen, fünf Anmeldungen hatten wir – darunter die grössten Betriebe des Säuliamtes.
Die Ausstellung hätte drei Wochen gedauert, mitten im Zentrum von Affoltern am Albis. Der Werbe-Effekt für die Aussteller wäre enorm gewesen, eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich den potentiellen Kunden zu präsentieren.
Wieso hatten wohl die grössten Betriebe ein starkes Interesse an der Ausstellung? Wieso zählen sie wohl zu den grössten Betrieben?
Sich beklagen ist einfach – sich engagieren unbequem!

Das Bild stammt von der diesjährigen „ArtGarden“ in Wil/SG, wo die Austellung einmal mehr ein voller Erfolg war!