4. Oktoberwoche 2016

freisinn1Im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern vom Dienstag, 18. Oktober 2016, war zu lesen, dass die Betreiber der Schweizer Wasserkraftwerke bei der Produktion von Strom aus Wasserkraft ihre Kosten nicht decken können. Weshalb? Billiger Importstrom!
Wie dieser produziert wird, soll hier nicht Thema sein. Interessant ist vielleicht, dass Alpiq, Axpo, BKW und Konsorten im Ausland beinahe soviel Strom produzieren wie im Inland. Und im Inland sind nach wie vor Wasserkraftwerke die Basis der Stromproduktion. Weil nun „unsere“ Stromversorger ihre Inlandproduktion mit ihrer Auslandproduktion „konkurrenzieren“, sollen sie ihre Wasserkraftwerke an ausländische Investoren verkaufen können. Das sei im Sinn und Geist der FDP, so der Autor im Anzeiger… Egal, was die ausländischen Investoren dann mit den defizitären Wasserkraftwerken machen. Wohlgemerkt mit der Basis unserer inländischen Stromproduktion!
Ich denke, das hat Gottfried Keller damit nicht gemeint!

3. Oktoberwoche 2016

zubringer1Genau, die meisten Schweizer kennen das Säuliamt aus der über 30-jährigen Verhinderung des A4-Teilstückes Knonaueramt!

Die Definition für „progressiv“ gemäss Duden:
1.  auf den Fortschritt ausgerichtet
2.  stufenweise sich steigernd

Da haben wir die Geschichte mit den Gegensätzen wieder…
Ist es wirklich fortschrittlich, den Widerstand stufenweise zu steigern? 😉